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29. August 2014
Jens Petersen

Jens Petersen

Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
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Was wir heute im Internet erleben, ist vergleichbar mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Umbruch durch die Erfindung des Buchdrucks: Spannend, herausfordernd und voller Überraschungen. Freuen wir uns, dass wir mittendrin sind! quotes up

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140.000 Mal Blaulicht pro Jahr: news aktuell und die Pressearbeit der Polizei

von Jens Petersen
Montag, 28 Januar 2013 um 14:18 Uhr | Keine Kommentare

Heute möchte ich die Aufmerksamkeit auf eine Kundengruppen lenken, die sonst nicht so oft im Fokus der Branchendiskussionen steht: Die Polizei und ihre Kommunikationsabteilungen. Mehr als 200 Dienststellen nutzen mittlerweile unsere Verbreitungsdienste, um die Medien und die Öffentlichkeit täglich über Raubüberfälle, Diebstähle oder Verkehrsunfälle zu informieren. Rund 140.000 Berichte von Polizei, Bundespolizei und Feuerwehr haben wir allein im letzen Jahr veröffentlicht. Täglich stehen die Polizeisprecher vor der Herausforderung, “schlechte Nachrichten” zu kommunizieren und dabei ein großes Medieninteresse zu befriedigen.

Bei news aktuell als dem Transporteur der Polizeiberichte liegt dabei eine ganz besondere Verantwortung. Nicht nur der immer gleiche lokale Empfängerkreis muss rund um die Uhr verlässlich und ohne Verzögerungen beliefert werden, sondern bei größeren Lagen oder gar bei einer bundesweiten Relevanz hunderte Medienvertreter  gleichzeitig (Wie zum Beispiel das BKA bei Schüssen auf Autotransporter oder andere spektakulären Schwerverbrechen). Polizeiberichte haben für die Medien einen sehr, sehr hohen Stellenwert. Keine regionale Tageszeitung und kein Radiosender kann es sich leisten, diese Meldungen redaktionell nicht zu verarbeiten. Leser und Hörer wollen über Morde, Vermisstenfälle oder Gewaltverbrechen informiert werden.

Es geht dabei um die Kernkompetenz vieler Medien. Der Informationsweg vom Polizeisprecher zum Redakteur muss also reibungslos funktionieren – und zwar ohne Wenn und Aber. Genau das stellen wir mit unserem OTS-Service täglich bei rund 300 Polizeimeldungen sicher (Wir wollen ja nicht, dass die Dienststellen demnächst wieder Faxe verschicken – so wie zuletzt das Innenministerium Sachsen-Anhalts). Außerdem unterliegen die Polizeidienststellen einer Informationspflicht gegenüber der Presse. Das regelt der so genannte Auskunftsanspruch im Pressegesetz. Darin ist explizit erwähnt, dass alle Medienvertreter zeitgleich beliefert werden müssen. Auch eine Stärke von OTS. Denn via Satellit erhalten alle maßgeblichen Verlagshäuser, Radio und TV die Polizeimitteilungen absolut zeitgleich auf den Schirm. (“(4) Der Verleger einer Zeitung oder Zeitschrift kann von den Behörden verlangen, daß ihm deren amtliche Bekanntmachungen nicht später als seinen Mitbewerbern zur Verwendung zugeleitet werden.”)

news aktuell sorgt mit seinen Verbreitungsdiensten für ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit. Per Nachrichtensatellit werden die Polizeiberichte an alle großen Redaktionen einer Region geschickt. Diese Technologie ist nahezu komplett sicher vor den kleinen Tücken, die das Web manchmal zu bieten hat. Außerdem wird jede Mitteilung einer Polizeibehörde bei uns im Presseportal veröffentlicht. Selbst wenn also mal eine E-Mail irgendwo hängen bleibt, steht die Information via OTS für alle Nutzer ohne Zugangsbeschränkung im freien Web bereit. Aber natürlich nutzen wir ebenfalls sehr erfolgreich E-Mail als Versandart. Was sich ja auch in den allermeisten Fällen tagtäglich bewährt. Und wer via Twitter über das polizeiliche Geschehen informiert sein will, der wird bei uns natürlich auch fündig.

Mit unserem OTS-Dienst tragen wir dazu bei die Pressearbeit der Polizei ein gutes Stück weit einfacher, wirksamer und professioneller zu machen. Auch aus Mediensicht ist das “System OTS” mittlerweile so gut wie unverzichtbar. Zu sehr haben sich die Abläufe eingespielt. Das höre ich immer wieder, wenn ich Redaktionen besuche, in denen mit unseren Inhalten gearbeitet wird.

Und natürlich haben wir auch für den modernen Lokalredakteur, der mit seinem Smartphone bewaffnet in seinem Einzugsgebiet unterwegs ist, eine hilfreiche Lösung entwickelt. Alle Polizeiberichte, die news aktuell veröffentlicht, sind auch in unseren Apps für iPhone und Android-Geräte abrufbar. Und was noch besser ist: Ein Alert informiert die Redakteure automatisch, sobald eine Pressestelle eine Meldung veröffentlicht hat. Das ist insbesondere hilfreich, wenn man als Journalist für eine größere Region verantwortlich ist, in der mehrere Dienststellen beheimatet sind. Unsere App’s gibt’s übrigens kostenlos.

Nicola Wohlert (Projektmanagerin) bei news aktuell

Nicola Wohlert (Projektmanagerin) bei news aktuell

Bei uns in Hamburg ist meine geschätzte Kollegin Nicola Wohlert (links) für unsere Kunden aus dem Bereich Polizei verantwortlich. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Kunden, kennt sich bestens mit allen Facetten der polizeilichen Pressearbeit aus und wird von den Dienststellen hoch geschätzt – und das bereits seit dem Jahr 2006.

Und noch ein Tipp für alle Kommunikationsprofis und Medienvertreter: Bei der Pressearbeit der Polizei dreht es sich nicht immer nur um böse Buben und hinterhältige Schandtaten. Die Polizeiberichte liefern regelmäßig feine Schmunzler, die es gerne auf die bunten Seiten eines Blattes schaffen. Wie zum Beispiel ausgebüchste Schafe im Stadtgebiet, im Wald ausgesetzte Krokodile oder  Jungenstreiche in Versform.

 

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