Die 100 besten Presseportale: Presseportal.de auf Rang 1
Mein Kollege Marcus Albrecht machte mich heute morgen auf eine Auswertung des Deutschen Instituts für Marketing (DIM) aufmerksam, in der die 100 besten Presseportale untersucht und aufgelistet wurden.
Ziel der Untersuchung: Welche Presseportale nützen Unternehmen bei der Suchmaschinenoptimierung? Welche verfügen über eine hohe Sichtbarkeit bei Google? Welche eignen sich folglich auch, den Besucherstrom auf die eigene Website zu bringen?
Klarer Sieger: Unser Presseportal. Mit weitem Abstand. Das DIM, ein unabhängiges Beratungs- und Forschungsinstitut aus Köln, fand heraus, dass Meldungen, die auf Presseportal.de stehen, allein gegenüber dem zweitplatzierten Portal eine vierfach höhere Sichtbarkeit im Web haben.
In seinem Blog berichtet das DIM ausführlich über die Auswertung und bietet die Liste der 100 besten Presseportale zum kostenlosen Download an.
Wir freuen uns über ein weiteres offizielles “Gütesiegel”, das die Qualität und Wirksamkeit des Presseportals bestätigt.
Und wie kommt Ihre Pressemeldung ins Presseportal? Das geht ganz einfach über unser Verbreitungsnetzwerk OTS, bei dem die Bereitstellung der Meldung im Presseportal immer inklusive ist. Sprechen Sie uns gern an!

Jens Knoop
Hallo Frau Liebich,
auch von mir zunächst die Gratulation zum sehr guten Abschneiden bei diesem Test.
Auch ich möchte meinen Vorrednern Herrn Layer und Herrn Votteler an dieser Stelle zu ihren gemachten Aussagen zustimmen. Die Auswertung der Portale erfolgte hier mittels Sistrix-Tool (zweifelsfrei ein sehr gutes SEO-Tool), aber somit in erster Linie nach SEO-Faktoren. Spezielle Besonderheiten der einzelnen Portale, Service usw. wurden in diesem Fall nicht berücksichtigt, gerade das ist für manches Unternehmen oder PR-Agentur aber mit entscheidend, ob das gewählte Presseportal mit in die engere Auswahl kommt bzw. wofür es genutzt wird, für die wirkliche Pressearbeit oder einfach nur zum Linkaufbau. Einige der genannten Portale sind noch nicht einmal wirklich eigenständige Presseportale, sondern lediglich Satelliten für die größeren Presseverteiler.
Reimund Noll
Ich darf an dieser Stelle vielleicht einen Link zu der der von mir jüngst gemachten kleinen Online-Umfrage setzen, die von ihren Teilnehmern grob wissen wollte, ob sie mit dem Instrument Presseportal jemals konkrete Erfolge bei der Pressearbeit hatten. Eine Differenzierung der Portale fand dabei nicht statt, das dürfte ein interessantes Ziel einer weitergehenden Umfrage sein. – http://www.seaberg-com.de/index.php/ergebnisse-der-umfrage-zum-erfolg-von-presseportalen-in-der-pressearbeit/
Andreas Votteler
Mit der Aussage „die besten“ würde ich auch wirklich vorsichtig sein, da es für jede Agentur, Unternehmen oder auch Leser oft andere Kriterien wichtiger sind, als die genannten.
Ich jedenfalls als Betreiber eines Presseportals stimme dem Kollegen Herr Layer voll zu. Besonders die von Ihm erwähnte Punkte zwei und drei.
Hinzufügen möchte ich noch folgendes, jedes ernst gemeinte Presseportal bietet mindestens eine Besonderheit an. Auch wenn diese eventuell bereits bei den Mitbewerbern vorkommt, sollte diese erwähnt werden. Ein kleines Beispiel: mein eigenes Projekt, bietet als erstes und immer noch einziges Presseportal das Authorship Markup an. Allein dieser Stellungsmerkmal steigert die Qualität des Presseportals enorm, dies wird jedoch nirgends von Ihnen erwähnt.
Zudem würde ich einen großen Unterschied machen, zwischen einem Presseportal und einer Seite die sich als Presseportal „tarnt“ und die Meldungen aus den Verteilern einfach stumpf aggregiert. Oft sind es auf die schnelle aufgesetzte WordPress oder Drupal installationen mit einem wirklich schlechten Theme und unzähliger Werbung auf der Seite. Ich bezweifel das eine gute Agentur oder Unternehmen überhaupt auf einer derartigen Seite die eigenen Meldungen sehen möchte, ich persönlich würde derartige Angebote wirklich meiden.
Natürlich ist dies positiv, wenn es nur um den Linkaufbau geht. Doch was bringt einem 100 Links von diversen „Presseportalen“ wenn kein einziger Leser sich über das Produkt informiert, weil er die Pressemitteilung vor lauter Werbung nicht findet? In erster Linie sollte das Presseportal das eigene Angebot um die Pressemitteilung herum bauen und nicht die Werbung um die Pressemitteilung mit einem halbherzigen System.
Ich persönlich, habe sogar eine überspitzte Passage verfasst, die jedoch in aller Deutlichkeit ernst gemeint ist, zumindest was mein eigenes Projekt betrifft. Würden mehr Anbieter diesem folgen, hätten wir automatisch mehr Qualität bei Presseportalen.
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Was dieses Presseportal nicht ist.
Dieses Projekt ist keine Abwrackprämie für reine SEO-Agenturen die nur auf den Pagerank und möglichst viele dofollow-Links aus sind. Blogger, die eigene Blogartikel bewerben, als ob es kein Morgen gebe. Online-Shops die Ihre ultimativen und einzigartigen und noch nie da gewesenen Seifenblasen verkaufen und bewerben. Oder ein spontaner Besucher und Nutzer von Naturprodukten der einen Affiliate-Link einfügen möchte, weil es nach einem Jahr eine Gratispackung Fußpilzcreme gibt.
Aggressive Werbung durch eingereichte Meldungen auf diesen Seiten wird weder geduldet noch akzeptiert. Zudem werden auf dieser Seite niemals unzählige News-Aggregatoren eingesetzt, die dem Besucher suggerieren durch die Fülle der Meldungen “wichtig” und “einzigartig” zu sein. Reichweite, ja bitte. Um jeden Preis? Definitiv nicht!
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Ein ernst gemeintes Presseportal ist viel mehr als eine Liste von SEO-Kriterien.
PS: Aber natürlich ist es eine super Sache, wenn das eigene Angebot auf Platz 1 ist – so ist das nicht. Nur weiter so!
Bernadette Ouve
Wenn man auf qualitatives SEO setzt – und das verlangt Google schließlich auch zunehmend – dann sollte darin doch kein Widerspruch bestehen.
Google hin oder her – mich haben die Ergebnisse und Anmerkungen dazu jedenfalls überzeugt.
Social Media Monitoring – für alle was dabei — news aktuell blog
[...] Der tägliche Monitoring-Alert gibt einen Hinweis auf eine neue Studie und flugs ist ein Blogbeitrag geschrieben! So gesehen bei Sandra Liebich, news aktuell: Die 100 besten Presseportale [...]
Frank Layer
Ersteinmal ein großes Lob an die Ersteller der Liste. Da steckt ja auch eine Menge Recherche, Messung und Arbeit dahinter. 4 Anmerkungen möchte ich aber noch machen
1. Man sollte die Messungen noch einmal durchführen wenn Google wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Das Pinguin-Update hat doch sehr viel durchgewirbelt und die Messungen haben genau in der Zeit stattgefunden.
2. Wie detailliert ist die Kategorisierung und in welchen Segmenten befinden sich diese. Wenn ein Presseportal lediglich die Kategorien Shopping, Wetter, Freizeit und Politik bietet, so ist man z.B. mit einer Meldung über die neue lasergesteuerte Blechschneidemaschine mit Dicken bis zu 5cm Blechstärke wohl nicht so richtig aufgehoben, trotz guter technischer SEO -Messwerte.
3. Bei der Messung von Presseportalen geht die Studie von einer Grundannahme aus. Denn, daß eine Meldung in ein Presseportal eingestellt wird und dann dort schlummert bis sie vielleicht gefunden oder aufgerufen wird. Allerdings geht hier z.B. ots oder firmenpresse.de etc. viel weiter. Die Meldung wird aktiv verteilt und findet sich auf unzähligen anderen Domains zum Abruf, bzw. bis direkt in die Redaktionen von anderen Medien. Gemessen wurde aber nur welchen Stellenwert der Domainname hat. Selbst die Sichtbarkeit auf zu zugehörigen Subdomains findet nicht statt.
4. Es wurde alles gemessen was sich hinter der Domain verbirgt. Also, wenn sich z.B. ein Firmenbranchenbuch gepaart mit einem Adressverzeichnis, einer Ausschreibungsplattform und Messetermine auf dieser Domain befindet und auch ein Minibereich in dem man seine Presseberichte einstellen kann, so wird die Messung sehr ungenau. Eine Lösung dieses Problems wäre eventuell nur die Messung der PM-relevanten Bereiche, oder diese Portale erst gar nicht in diese Messung mit aufnehmen.
Mein Fazit: Diese Liste ist ein hervorragender Anfang und für die Weiterentwicklung gibt es noch viel Platz. Eventuell wäre es ja auch sinnvoll die Betreiber der Presseportale um die Abgabe gewisser Leistungswerte bzw. Funktionsumfänge zu bitten. Seriöse Portale haben nichts zu verstecken.
Sandra Liebich
Lieber Herr Layer, absolute Zustimmung in allen Punkten. Sie haben da völlig Recht: hinter den Zahlen gibt’s noch eine ganze Menge mehr, dass man sich anschauen muss, um für sich eine Einschätzung treffen zu können. Danke für Ihr Feedback!
Marco H.
Ja ich schätze Julia hat recht!
Hier das Kommentar seitens DIM:
“Zum Thema Qualität der Presseportale: Werte, wie zum Beispiel der Sichtbarkeitsindex, die Anzahl von Top-10 Keywords (usw.), lassen schon eine passable Einschätzung der Qualität einer Website zu. Für das nächste Update haben wir geplant, weitere Qualitätsindikatoren mitaufzunehmen, wie z.B. die Domain Authority. Aber auch hier wird es von unserer Seite keine finale Aussage bezüglich der Qualität der Portale geben, sondern nur die Messwerte einzelner Bewertungskriterien. Unsere Leser sollen selbst entscheiden, welche Faktoren sie wie stark gewichten möchten. Da hat ja jeder seine eigenen Präferenzen und Meinungen zum jeweiligen Bewertungskriterium.”
Quelle: http://www.dim-marketingblog.de/2012/07/13/kostenloser-download-die-100-besten-presseportale/#comments
Dennoch finde ich euer Dienst Klasse!
Viel Erfolg weiterhin
Sandra Liebich
Merci!
Freut uns, wenn dir unser Dienst gefällt!
Ich stimme dir – und dem DIM – zu: die Qualität der Portale kann man nicht allein an technischen Faktoren messen. Das ist EIN Faktor. Qualtität bemisst sich in der Tat dann vor allem daran, was drin steckt: welches Angebot an PR-Meldungen erwartet mich, welche anderen Adressaten nutzen das Portal etc.
Julia Antjony
Hmm! Also soweit ich es verstanden habe, wurden keine festen Platzierungen vergeben. Es ist nur eine Liste der 100 besten PR-Portale. Sie liegen mit der Sichtbarkeit vorne, aber wenn es nach Pagerank geht, liegt hier Online-Artikel.de und businesswire.com vor Ihnen. Deshalb kann man es nicht pauschal sagen
Dennoch herzlichen Glückwunsch zu diesem guten Ergebnis!
Sandra Liebich
Klar, wie immer gibt’s keine pauschalen Aussagen. Entscheidend ist ja auch, welches Ziel ich als PR-Mensch verfolge, auf welchen Portalen ich gefunden werden möchte und welches Umfeld mir das jeweilige Portal bietet (andere “Meldungsgeber”, Reputation etc.).
Und: danke für die Glückwünsche! We do our very best!