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23. Juli 2014
Sandra Liebich

Sandra Liebich

Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
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Wie sagte schon Dale Carnegie: Was Du in anderen Menschen entzünden willst, muss erst in Dir selbst brennen. Wie gut, dass wir in den sozialen Netzwerken alle ums digitale Lagerfeuer sitzen. Da wird's ganz schnell warm. quotes up

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Bitte keine Attachments! Warum E-Mails mit Anhängen oft ihr Ziel verfehlen und wie Bilder & Co. ihren Weg zum Journalisten finden

von Sandra Liebich
Donnerstag, 12 Juli 2012 um 14:28 Uhr | Keine Kommentare
Redaktionssystem bei der FTD in HamburgKennen Sie das? Sie sind unterwegs, haben schlechten Empfang in der Bahn, können es aber trotzdem nicht lassen, über Ihr Smartphone E-Mails zu lesen. Doch plötzlich scheitern Sie: An die nächste Mail hat der Absender drei dicke JPGs angehängt und damit dafür gesorgt, dass sich nicht nur die E-Mail weigert aufzugehen, sondern gleich das ganze Handy lahm gelegt ist.

Anhänge können uns ganz schön quälen. Sie bringen unsere Mailboxen zum Platzen, scheitern an Firewalls oder setzen unsere mobile Einsatzfähigkeit außer Kraft.

Um Journalisten mit Informationen zu versorgen, werden Mails mit Attachments jedoch immer noch als Mittel der Wahl verwendet. Große Bilddateien, PDFs oder ganze Präsentationen erreichen (oder eben auch nicht) die Mailboxen der Redakteure.

Wie tickt der Empfänger?

Heute leben wir im Zeitalter von Datenbanken.

Wohin gehen Sie auf die Suche, wenn Sie nach Kinotipps suchen, nach lustigen Videos zur Entspannung oder nach einem Geschäftspartner, den Sie auf einer Messe kennen gelernt haben?Am ehesten vermutlich in Suchmaschinen, bei Youtube oder Xing. In großen Datenbanken also, die unser gemeinsames Wissen archivieren und auf Knopfdruck das Passende für uns ausspucken.

Genauso arbeiten Journalisten. Wenn sie einen Artikel bebildern oder mit einem Video anreichern wollen, gehen sie in die einschlägigen professionellen Multimediadatenbanken: dpa Picture Alliance, Mecom.Multimedia-Datenbank, iPicture-Maxx usw. Die Datenbanken enthalten neben Bildern inzwischen i.d.R. auch Videos und Audiomaterial. Sind also Rundum-Sorglos-Datenbanken, wenn ich visuelle Elemente benötige.

Unternehmen und PR-Bilder

Wenn Unternehmen Bilder für PR-Zwecke produzieren, möchten sie, dass sie möglichst oft und immer wieder verwendet werden. Sie möchten sich in den Medien wiederfinden, Resonanz erzeugen. Um gute Bilder zu erstellen, geben Unternehmen Geld aus. Umso wichtiger, dass sich diese Ausgabe langfristig lohnt.

Per E-Mail kurzfristig beim Redakteur präsent – und dann?

Viele Pressestellen setzen beim Versand ihrer Pressemitteilung auf E-Mails. Doch allzu oft hängt an der E-Mail Einiges dran: drei Bilder als dicke JPGs zum Beispiel. Macht summa summarum um die 10 MB, denn die Bilder sollen ja auch druckfähig sein.

Im besten Fall erreicht meine Mail den Redakteur. Der sieht mein Bild im aktuellen Kontext und verwendet es vielleicht. Dann jedoch rutscht meine Mail im sich ständig füllenden Posteingang weiter nach unten, bis sie schließlich verschwindet. Auch mein Bild ist damit weg. Der Redakteur, so er es nicht als wahres Prachtstück erkannt und abgespeichert hat, hat keinen Zugriff mehr darauf. Und kann sich nach zwei Monaten vermutlich nicht erinnern, je ein Bild von mir erhalten zu haben, dass abermals in den aktuellen Kontext eines Artikels passen könnte.

Hürden bei der Zustellung von E-Mails mit Attachments

  1. Kommt’s an? Nicht alle Redaktionen erlauben die Zustellung von Mails mit Attachments. Einige Medien sind vorsichtig: ihre Firewalls verhindern das Zustellen von Mails mit Anhängen.
  2. Komfort? Große Datenmengen treffen auf platzbegrenzte Mailboxen.
  3. Technik? Hat der Redakteur die passenden Programme auf seinem Rechner, um meine Anhänge überhaupt zu öffnen?
  4. Sicherheit? Woher weiß der Redakteur, welche Bildrechte auf meinem Bild liegen? Und in welchem Kontext und wie lange er es verwenden darf?
  5. Bildrechte und Bildbeschriftung? Wer oder was wird überhaupt auf dem Bild dargestellt? Und hat der Absender überhaupt die Bildrechte? Diese Fragen wird jeder Redakteur vor der Veröffentlichung klären müssen.

E-Mail sind gut zur kurzfristigen Informationen, Datenbanken sind wichtig für langfristige und nachhaltige Pressearbeit.

Warum nutzen Journalisten Bilddatenbanken?

  1. Viel: Ein riesiger Fundus an Bildmaterial steht zur Auswahl. Allein in der dpa Picture Alliance beispielsweise mehr als 20 Mio. Bilder.
  2. Sicher: Die Bildrechte jedes einzelnen Bildes sind definitiv geklärt und werden mit jedem Bild mitgeliefert.
  3. Alles: Bei der Recherche bekommt der Redakteur einen Überblick über alle vorhandenen Bilder zu seinem Thema. Kostenlose PR-Bilder stehen ebenso zur Auswahl wie redaktionell erstellte Bilder.
  4. Immer: Bilddatenbanken sind riesige Archive. So bleiben Bilder auffindbar und einsetzbar, auch wenn sie schon vor längerer Zeit zur Verfügung gestellt wurden. Gute PR-Bilder werden so auch nach Jahren immer wieder verwendet.
  5. Gut zu finden: Jedes Bild wird verschlagwortet: Wer oder was ist zu sehen? Was machen die da? Wo und wann war das genau? Welche Branche, welches Thema oder welches Ereignis findet hier statt? In welche Kontexte passt dieses Bild? Journalisten finden durch Volltextsuche immer die richtige Bildauswahl für ihren Zweck.

State-of-the-Art: PR-Kanäle kombinieren

Wie also kann ich meine Bilder gut zustellen? Wenn ich nicht auf die gute alte E-Mail verzichten möchte, dann am besten mit Hilfe von Links: auf meine Presseseite zum Beispiel.

Wir machen’s nach dem Prinzip OTS: alle Kanäle, die für Empfänger relevant sind, werden mit einem Klick mit Ihrem Material angesteuert. Multi-channel, sozusagen. OTS ist das Rundum-Sorglos-Paket zum Erreichen von Journalisten, Bloggern, Entscheidern, Endkunden und jedem, der nach Ihrer Information sucht. Nicht nur kurzfristig, sondern mit Langzeiteffekt.

Für die kurzfristige Information versenden wir Ihre Pressemeldung und Ihr Bild via Nachrichtenticker in die Redaktionen, via E-Mail, RSS, Social Media etc.

Für die langfristige Auffindbarkeit Ihrer Texte, Bilder, Videos usw. archivieren wir Ihre Inhalte in professionellen (Bild)-Datenbanken und speisen die Inhalte ins Presseportal, in Suchmaschinen und auf Nachrichtenportalen ein.

Wie funktioniert das genau mit den Bildern bei OTS?

Was machen wir mit Ihrem Bild:

1. Ihr Auftrag, also Ihre Pressemeldung und Ihr Bild, kommt in unserem Auftragsservice in Hamburg an.

2. Hier werden Text und Bild von den Kollegen nach dpa-Agenturstandards verschlagwortet. Heißt: Wir verknüpfen Text und Bild mit den zum Inhalt und Motiv passenden Schlagworten. Diese Schlagworte ermöglichen Journalisten, Ihr Material besonders einfach zu finden und zu  verarbeiten. Wir benutzen hierfür – so wie alle Nachrichtenagenturen – den IPTC-Schlagwortkatalog. Der wurde vom International Press Telecommunications Council (IPTC) zusammen mit der Newspaper Association of America (NAA) entwickelt und ist für Text, Fotos, Grafiken, Audio und Video geeignet.

3. Ihre Pressemitteilung und Ihr Bild werden miteinander verlinkt und auf den Weg geschickt.

Über welche Kanäle versenden wir Ihr Bild:

  • via Nachrichtensatellit und über den dpa-Bildfunk an alle maßgeblichen Redaktionen bundesweit – direkt auf die Bildschirme der (Bild)redakteure
  • via E-Mail und RSS an Bildredakteure, Onlineredakteure, Blogger – alle die, die Bilder brauchen, aber nicht am Ticker „hängen“
  • in Ihre Pressemappe im Presseportal: Presseportal.de und mobil in die Presseportal-App
  • in die Suchmaschinen Google, Bing, Yahoo etc.
  • via Twitter, Facebook, Google+ etc. in die sozialen Netzwerke
  • über unser Partner-Netzwerk an passende Nachrichtenportale, PR-Portale, Branchenportale

Wo archivieren wir Ihr Bild langfristig:

  1. Bilddatenbank der dpa: dpa Picture-Alliance
  2. Bilddatenbank der dpa-Tochter Mecom: mecom.multimedia
  3. Metasuchmaschine für Bilder: i-picturemaxx
  4. größte Datenbank für PR-Bilder in Deutschland: Presseportal
  5. Bilddatenbanken der Suchmaschinen: Google, Bing, Yahoo

Journalisten empfangen Ihre Bilder übrigens unter dem Agenturkürzel „(obs)“, das sie seit knapp 15 Jahren als zuverlässige Quelle für honorarfreie Pressebilder kennen und schätzen. Langfristige Auffindbarkeit und hohe Aufmerksamkeit garantiert.

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gern.

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