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19. Juni 2013
Jens Petersen

Jens Petersen

Leiter Unternehmenskommunikation - über moderne Pressearbeit und eigene Projekte
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Was wir heute im Internet erleben, ist vergleichbar mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Umbruch durch die Erfindung des Buchdrucks: Spannend, herausfordernd und voller Überraschungen. Freuen wir uns, dass wir mittendrin sind! quotes up

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Trendmonitor: Bilder, Bilder, immer wieder Bilder

von Jens Petersen
Donnerstag, 14 Juni 2012 um 14:52 Uhr | 1 Kommentar

Die meiste Interaktion im Social Web löst man mit Bildern aus. An erster Stelle werden von den Unternehmen Fotos genannt, danach Bewegtbilder. Kommunikation, Bilder und das Social Web passen einfach perfekt zu einander. Nicht zuletzt der Erfolg von Pinterest unterstreicht diesen Trend. Herausgefunden haben wir das in unserem neuen Social Media Trendmonitor, den wir heute veröffentlicht haben. (Wie immer gemeinsam mit unserem Partner Faktenkontor)

Interaktionen im Social WebPresseleute sollten aufhorchen bei diesen Zahlen, denn sie unterstreichen, dass die klassische Pressearbeit, die ausschließlich auf das Informationsbedürfnis von Journalisten ausgerichtet ist, weiter an Bedeutung verliert, während marketinggetriebene Darstellungsformen eine steigende Aufmerksamkeit genießen. Orientiert sich eine “gute” Pressemitteilung, die ausschließlich aus Text besteht, noch weitgehend an den Erfordernissen des gängigen Agenturjournalismus (Die fünf Ws: Wer? Was? Wann? Wo? Warum?), so werden bei multimedialen Unternehmensinfos die Grenzen zwischen PR-Fotografie, Werbe-Fotografie und der Bildsprache von Corporate Publishing immer fließender.

Wer nun aber denkt, professionelle Kommunikation verkommt zum reinen Werbekanal, der irrt. Vielmehr erleben wir immer öfter eine neue Form der “Unternehmensmitteilung”. Sie ist multimedial, visuell ansprechend, teilbar in sozialen Netzwerken, transportiert das Corporate Design, ist auffindbar im Netz, und fördert den Dialog mit unterschiedlichen Zielgruppen. Das können Journalisten, Kunden und B2B-Partner gleichermaßen sein.

Ein Beispiel, dass diesen Trend gut verdeutlicht ist unser Presseportal. Vor etwa drei Jahren noch haben wir die Informationen dort nahezu auschließlich an Journalisten adressiert. Aufbau und Anordnung der Inhalte zeigten ganz deutlich, dass unsere Wurzel im Geschäft der Nachrichtenagenturen liegen. Heute dagegen ist jede Pressemappe eines Kunden ein eigener kleiner Online-Newsroom. Jede Mitteilung lässt sich mit einem Klick bei Facebook und Twitter posten. (Facebook ist im Presseportal nach Google der zweitgrößte Traffic-Treiber) Bilder können mit Pinterest verknüpft werden. Twitterfeeds und Facebookpräsenzen werden angezeigt. Die Vernetzung mit einem Unternehmen ist für jeden User in sekundenschnelle möglich. Dazu stellen wir die Apps der Kunden dar, RSS-Feeds, Tags, Links, usw.

Ein schönes Beispiel, wie in Zukunft immer mehr Unternehmensmitteilungen aussehen werden, zeigte uns die Firma Grohe diese Woche anlässlich des Starts ihrer neuen Markenkampagne. Visuell, emotional, informativ, modern, vernetzt und multimedial. Sollten Sie sich mal ansehen.

Fast 3.000 Pressesprecher, Journalisten und Fachleute aus PR-Agenturen haben beim jüngsten Trendmonitor mitgemacht. Titel der Umfrage: “Angekommen in der Wirklichkeit? Social Media in PR und Journalismus”. Ich denke wir können sicher sein. Unsere Branche ist mittlerweile tatsächlich in der Wirklichkeit von Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken angekommen. Das spiegeln unsere Ergebnisse sehr schön wieder.

Reingucken in den Berichtsband oder die Zusammenfassung lohnt sich auf jeden Fall. Oder Sie lesen die Berichte bei LEAD digital oder MEEDIA.

Ein Kommentar


  • 20. Juni 2012 um 15:24
    Dietmar Schultz