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30. September 2014
Sandra Liebich

Sandra Liebich

Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
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Wie sagte schon Dale Carnegie: Was Du in anderen Menschen entzünden willst, muss erst in Dir selbst brennen. Wie gut, dass wir in den sozialen Netzwerken alle ums digitale Lagerfeuer sitzen. Da wird's ganz schnell warm. quotes up

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Was Journalisten wollen – Ergebnisse unserer Umfrage „Recherche 2012 – Journalismus, PR und multimediale Inhalte“

von Sandra Liebich
Mittwoch, 15 Februar 2012 um 14:34 Uhr | 13 Kommentare

Recherche 2012 - Text plus begleitende InfosDie Kommunikationswelt entwickelt sich rasant. Wir wollten wissen, wie sich dadurch das Rechercheverhalten von Journalisten und damit ihre Anforderungen an PR-Material verändert haben. Wo recherchieren Journalisten in Zeiten von Social Media? Welche Materialien benutzen sie für ihre Berichterstattung? Wie wichtig sind Bilder, Videos oder weiterführende Links?

Für uns in der PR ergeben sich daraus interessante Antworten auf die Fragen: Welche Inhalte sollten wir Medien zuliefern? Und über welche Kanäle können wir die Informationen bereit stellen?

An unserer Umfrage Ende letzten Jahres nahmen bundesweit 1.412 Journalisten aller Mediengattungen teil (Danke noch mal!). Was sie sagten und was dies für die Zulieferer auf PR-Seite bedeutet, hier in der Zusammenfassung:

Presseinformationen sind wertvoller, wenn sie weiterführendes Material mitliefern.

Drei Viertel der Journalisten sehen mehr Möglichkeiten zur Berichterstattung, wenn sie neben dem Text weitere Inhalte zur Verfügung haben. Aber welche Materialien brauchen Journalisten besonders?

85 Prozent der Journalisten wünschen sich Bilder.

Damit sind Bilder die wichtigste Ergänzung für Pressemitteilungen. Fast jeder Journalist hält sie für wichtig oder sehr wichtig. Weiterführende Links möchten 76 Prozent in Pressemitteilungen finden. Auf dem dritten Platz folgen Hintergrundinformationen als PDF, die 72 Prozent der Redakteure für wichtig oder sehr wichtig halten. Weiterhin: Infografiken (70%), Video-Beiträge (25%).

Recherche 2012 PR-MaterialFast jeder zweite Journalist nutzt täglich PR-Bilder.

Zwei Drittel der befragten Redakteure greift mindestens einmal wöchentlich zu Bildern, die Ihnen von Unternehmen oder PR-Agenturen angeliefert werden.

Journalisten goutieren zudem, wenn Pressestellen weiterführende Links in ihren Meldungen angeben oder PDF-Dokumente mit ausführlichem Hintergrund mitliefern: Über die Hälfte der Journalisten greift auf diese Informationen mindestens einmal wöchentlich zurück.

 

Nur ein Drittel der Journalisten geht täglich aktiv auf Unternehmenswebsites.

Journalisten suchen häufig nach Themen, nicht nach Unternehmen. Zwei Drittel der Redakteure steuern daher nur ab und zu Webauftritte von Unternehmen an. 10 Prozent der Redakteure nutzt weniger als einmal im Monat oder nie Firmen-Homepages zur Recherche. Stattdessen stoßen sie oft über andere Kanäle auf ihr Material.

Wo recherchieren Journalisten? Welcher Kanal ist der richtige für Presseinformationen?

Recherche 2012 RecherchequellenDie Antwort: Der Mix macht’s! Je nach Gusto und Möglichkeit des Redakteurs recherchiert er oder sie in Suchmaschinen, schaut was per E-Mail rein kommt, nutzt das Redaktionssystem, Nachrichtenagenturen oder RSS. Und auch soziale Netzwerke sind inzwischen zum Recherchetool geworden.

Knapp die Hälfte der Journalisten recherchiert in sozialen Netzwerken.

41 Prozent der befragten Redakteure ist mindestens einmal wöchentlich in Social-Media-Diensten unterwegs, um dort nach Informationen zu suchen. Am häufigsten genutzt: Facebook, Youtube, Google+ und Twitter.

Welche Handlungsanweisungen ergeben sich aus der Umfrage für die Pressearbeit?

  • Wann immer möglich, sollten Texte ergänzt werden: um Bilder, Hintergrundinfos, Videos etc.
  • Material sollte so angeliefert werden, dass Journalisten es leicht finden und weiter verarbeiten können.
  • Wenn Journalisten in sozialen Netzwerken recherchieren, sollten auch PR-Informationen dort verfügbar sein. (Das geht übrigens auch ohne eigenen Account bei Facebook, Twitter & Co.)
  • Wenn Journalisten selten direkt auf Unternehmenswebsites kommen, sollten wir sie dorthin führen.
  • Um alle Redakteure zu erreichen, sollten Presseinformationen auf verschiedenen Kanälen angeboten werden.

Alles in Handarbeit?

Dies alles bedarf mühevoller Handarbeit, wenn man’s selber macht. Oder man bedient sich eines Nachrichtennetzwerkes wie OTS. Mit OTS orientieren wir uns daran, was Journalisten brauchen und sich wünschen (darum machen wir auch Umfragen wie diese).

Viele Wege führen zum Journalisten. Darum bedient sich bei OTS jeder Empfänger auf dem Kanal, der ihm am liebsten ist: vom Nachrichtenticker, über E-Mail oder RSS bis hin zu Suchmaschinen, sozialen Netzwerken oder mobil. Jeder Text kann um Bilder, PDFs, Audio- oder Videodateien ergänzt werden, die angepasst an die redaktionellen Abläufe angeliefert werden. Jeder Kunde bekommt eine eigene Pressemappe im Presseportal, der größten Datenbank für Presseinformationen in Deutschland. Dort können Kunden u.a. Links auf ihre Homepage und ihre Online-Aktivitäten prominent bereitstellen, damit Journalisten dorthin finden. Das sieht dann zum Beispiel so aus.

Wer sich übrigens für das Rohmaterial der Umfrage interessiert, kann hier im PDF (1,6 MB) alle Fragen und Antworten im Detail einsehen.

13 Kommentare


  • 11. Dezember 2012 um 10:21
    Gerald Rusche
  • 21. Februar 2012 um 08:58
    Thomas Bartel