GPRA Web TV / Live im Dialog Managementaufgabe Social Media

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 30. März 2011 um 10:07 Uhr | Keine Kommentare

Langsam stellt sich die Unternehmenskommunikation auf social media ein. Kommunikationshaltungen verändern sich und neue Kommunikationstechniken in der PR sind gefragt. Welche Rolle spielen Social-Media-Experten in den internen Organisationsstrukturen? Welche Aufgaben fallen Agenturen im Rahmen der Social-Media-Aktivitäten von Unternehmen zu? Inwieweit verändern die neuen Möglichkeiten gesamte strategische Prozesse von Organisationen? Diese und weitere Fragen beantworten ab 11:00 hier im Livestream:

Thomas Voigt, Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation bei der Otto Group

Klaus Madzia,  Geschäftsführer des Social-Media-Dienstleisters Advanto

Heiko Kretschmer, Moderator, Geschäftsführer von Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation

(Nachtrag 30.03.2011/13:10: Sie sehen hier eine Aufzeichnung von heute, 11:00 Uhr)

M2C Paris: Mashable’s Top 10 Social Media Future Trends

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Mittwoch, 30. März 2011 um 09:23 Uhr | 3 Kommentare

“Close your eyes and jump!” Das ist Rob Halper’s Rat an alle, die sich noch vor Social Media scheuen. Er muss es wissen. Schließlich hat er jahrelang in der “Old Media”-Branche gearbeitet, bei CBS – und ist mittlerweile Head of Video Communications (und damit Herr über den Youtube-Channel) bei Johnson & Johnson in New York. Ein alter weiser Mann, der mich nachdrücklich beeindruckt hat!

Ansonsten sind diese drei Schlagworte mein Fazit des zweiten Tages der Marketing2.0Conference:
Personalize! Localize! Mobilize!

Auch Tag 2 war inspirierend, überraschend, mitreißend. Neben einem Funny Face Flashmob (angeregt von der hinreißenden cowboygestiefelten und westernlookigen @MacheteBetty von Microsoft) und einem gemeinsam gesungenen Happy Birthday für den 9-jährigen Sohn von ex-General-Motors-Mann Christopher Barger (@cbarger) waren Techcrunch und Mashable meine Tageshighlights.

Adam Hirsch von Mashable sieht diese Top 10 Social Media Future Trends:

10. Visualisation: Pictures are king!


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„April, April” … aber bitte nicht auf OTS

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Mittwoch, 30. März 2011 um 08:31 Uhr | Keine Kommentare

1-april-5

Der 1. April sollte in den Redaktionen immer als Tag der Recherche zelebriert werden. Unzählige witzige und humorvolle, aber auch überflüssige und ärgerliche Falschmeldungen trudeln im Laufe des Tages herein.

Natürlich wird dieser Anlass auch genutzt, um phantasievoll Meldungen zu lancieren, deren Wahrheitsgehalt meist auf den ersten Blick zweifelhaft ist, die aber einen kritischen Diskurs möglich machen.

Beim Aprilscherz der Tagesschau vom letzten Jahr wurde die Form des Scherzes genutzt, um eine inhaltliche Diskussion zu initiieren. Dass das Internet nicht abgeschaltet wird, dürfte wohl auch dem flüchtigen Leser schnell klar gewesen sein.

http://www.tagesschau.de/ausland/webabschaltungaprilscherz100.html

Weniger lustig, auch weil etliche Medien es für wahr hielten, war die Meldung einer Internetfirma, die ihre Domain für 15 Millionen an einen Investor aus Dubai verkauft haben wollte.

http://www.computerwoche.de/netzwerke/web/1891899/

Ein Insidergag war die Mitteilung, Thomas Knüwer werde Chefredakteur der WAZ und Ulrich Reitz konzentriere sich künftig auf den digitalen Bereich. Nette Idee.

Anders ist das bei PR-Texten, die versuchen (manchmal mit an den Haaren herbei gezogenen Geschichten) Aufmerksamkeit zu wecken. Diese Meldungen haben in einem Umfeld von seriöser Pressearbeit nichts zu suchen und verfehlen ihre Intention völlig.

Zwischen harmlosen, witzigen, hintergründigen und als solche erkennbaren Aprilscherzen und dem Versuch Produkte mittels einer Falschmeldung in die Wahrnehmung der Medien zu hieven besteht ein himmelweiter Unterschied. Erste können im besten Fall zur Diskussion anregen, letztere sind ärgerlich, weil sie Recherchezeit kosten und im schlechtesten Fall zu einer tatsächlich verbreiteten Falschmeldung führen. Ob ein Unternehmen mit einer solchen Falschmeldung tatsächlich positiv – auch im Sinne von Reputation – in der Wahrnehmung von Medien und Konsumenten aufgenommen wird, wage ich zu bezweifeln.

Wir alle lachen gerne und ich freue mich auf intelligente, hintergründige Aprilscherze im Kollegenkreis, die auch gerne schon mal subversiv sein dürfen. Ist ja schließlich 1. April.

M2C Paris: Social Media is dead (Tag 1)

Sandra Liebich von Sandra Liebich
Produktmanagerin OTS - über Social Media, Trends und das PR-Marktgeschehen
Montag, 28. März 2011 um 17:44 Uhr | Keine Kommentare

SPASS! Das ist mein persönliches Fazit nach diesem ersten Tag der Marketing2.0Conference in Paris. Die Speaker (ungewöhnliche 50% sind Frauen. Bravo!) haben SPASS, das Publikum hat SPASS. Da wird’s zur Nebensache, dass wir (wie im letzten Jahr) Meilen hinter dem Schedule hängen.

Gleich von Anfang an ist klar: Social Media ist nichts, was man “mal ausprobiert”. Nils Andres, Initiator und Kopf der Konferenz, liefert das passende Bild dafür: “Trying out Social Media is like a one-night-stand.”

Social Media ist strategisches Kommunikationsinstrument, fest integriert in den Kommunikationsmix und nicht mehr wegzudenken. In den USA nutzen 4 von 5 Unternehmen soziale Netzwerke. Da haben wir Europäer hier und heute wieder viel von den Amerikanern gelernt.

Wie es sich gehört für einen Kommunikationskongress, wird ordentlich getwittert – sogar so sehr, dass der ursprüngliche Hashtag #M2C von Twitter-Spammern gekapert wurde. Egal! Wir haben Spaß und wechseln – ganz social-media-like – den Hashtag.

Die (jetzt aktuelle) Twitterwall gibt’s hier: www.twitterwallr.com/M2C2011

Meine Top 10 von heute:

1. Don’t be boring! (@Ramon_deLeon of Dominos’s Pizza)

2. If you fail, fail fast! (@portergale of Virgin America)

3. People follow people! (@kellieparker of SEGA)

4. The future of social media is integration. (@annaobrien)

5. Talk the same language than your customer. (@ThomasMarzano of Philips)

6. You don’t need to fish where the fish are. Fish are everywhere. (@armano of Edelman)

7. Control is not as successful as influence. (@Richardatdell of Dell)

8. You cannot abandon your website for Facebook. (Nils Andres of BSI)

9. Social media is not for free! (@Ekaterina of Intel)

10. HAVE FUN!!!

Ob Social Media tatsächlich tot ist? Nein! Da sind sich hier alle einig. Social Media ist erwachsen geworden, wiedergeboren als DAS INTERNET. Das Internet von heute ist Social Media. Denn das Internet von heute ist ohne Facebook, Twitter und das Teilen von Inhalten nicht mehr denkbar.

Looking forward to the second day tomorrow! :)

Auslaufmodell Redakteur?

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Donnerstag, 24. März 2011 um 10:55 Uhr | Keine Kommentare

Karl Theodor zu Guttenberg hat heute 252.886 (+4.000 in 24 Stunden) Fans auf facebook. Sein Video mögen fast 15.000 Leute (+ 1.300 in 24 Stunden) und über 2.400 haben es kommentiert (+ 400 in 24 Stunden). Unabhängig von Qualität und Inhalt finde ich dieses Phänomen beachtenswert. Sicher muss man berücksichtigen, dass die nachträgliche Heroisierung des gefallenen Helden in facebook den perfekten Nährboden findet. Hier kann jeder seinem Herzen Luft machen und keine Leserbriefredaktion siebt aus. Die Art und Weise, wie der Held hier seine Geschichte über den Tag hinaus weiter dreht und damit seine Gefolgschaft mehrt, ist beachtlich. Ein Lehrstück an politischer Kommunikation, komplett vorbei an Redaktionen. Viele Kommunikationsprofis werden sich das ganz genau anschauen, denn ob man es mag oder nicht, diese Form der politischen Kommunikation wird nicht wieder verschwinden.

Old Spice – Hinter den Kulissen

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Freitag, 18. März 2011 um 13:43 Uhr | Keine Kommentare

Die Old Spice Kampagne war eine der erfolgreichsten Werbekampagnen der letzten Jahre. Jetzt lassen sich die Produzenten der Spots bei den Dreharbeiten über die Schulter schauen. Sehr gut gemacht und aus meiner Sicht genau auf den Punkt: Die Zuschauer lernen die Leute hinter den Spots kennen und stellen fest, dass der Star, Isaiah Mustafa, offenbar wirklich ein netter Typ ist. Genau so geht’s.

Bewegte und unbewegte Bilder

Thomas Wagensonner von Thomas Wagensonner
Produktmanager ots.Audio/Video - über Multimedia in der PR und verwandte Themen.
Mittwoch, 16. März 2011 um 11:30 Uhr | 1 Kommentar

Der Fotojournalist und dpa-Kollege Bernd Thissen schickte uns ein schönes Beispiel für die gekonnte Kombination von Video und Fotografie. Der Beitrag ist das Ergebnis eines einwöchigen Workshops der Fotografenvereinigung freelens. Gedreht wurde mit einer dgitalen Fotokamera, die auch HD-Videoaufnahmen erlaubt. Als großer Freund von Video, Fotografie und guten O-Tönen finde ich diese Zusammenstellung beispielhaft: Der O-Ton des Portraitierten passt ausgezeichnet zur Gesamtstimmung und sorgt dafür, dass auch die Fotos im Kopf des Zuschauers zum Leben erweckt werden.Toll!

Kaffe im Blut from Bernd Thissen on Vimeo.

Ein Spitzenfoto zur Top-Personalie

Frank Schleicher von Frank Schleicher
Produktmanager OBS - über Fotografie & Infografik als PR-Tool sowie das allg. Bildgeschäft
Montag, 14. März 2011 um 17:40 Uhr | Keine Kommentare

Franz Koch, designierter CEO von PUMA

Eine spannende und zugleich überraschende Nachricht von PUMA: der erst 32-jährige Franz Koch wird neuer Chef des operativen Geschäfts des Lifestyle-Konzerns. Verbreitet hat die PUMA AG diese Meldung heute über dem IR-Service euro adhoc. Zur Pressemitteilung hat das Unternehmen den Redaktionen gleich ein druckbares Foto des neuen CEO über den Originalbildservice (obs) mitgeliefert.

Die Kommunikation von PUMA überlässt es nicht dem Zufall, wie diese Top-Personalie in den Medien bebildert wird. Journalisten sowie der interessierten Öffentlichkeit wurde das Foto zeitgleich über Nachrichtensatellit (dpa-Bildfunk), Internet und Bilddatenbanken übermittelt. Gerade für die Fotoredaktionen tagesaktueller Medien ist es eine erhebliche Arbeitserleichterung, wenn Unternehmensfotos im aktuellen Bildempfang oder im  Redaktionssystem recherchiert werden können. Mit der Nutzung von OBS ist gewährleistet, dass die Medien einen effektiven Zugriff auf ein imageträchtiges Foto des designierten Vorstandschefs haben.


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Blick in die Kristallkugel…

Monika John von Monika John
Leiterin Auftragsservice - aus dem Operationssaal
Freitag, 11. März 2011 um 10:19 Uhr | Keine Kommentare

Häufig werden wir nach dem optimalen Versandzeitpunkt für eine Pressemitteilung befragt. Weder Krake Paul noch Opossum Heidi stehen in unseren Diensten, so dass die Beantwortung dieser Frage meist dem Blick in die Kristallkugel gleicht.

Kristallkugel

Fragt man Journalisten, so ist die Antwort: so aktuell und schnell wie möglich. Gerade in der angespannten Konkurrenz zwischen Agenturen, Online und Print geht es darum, der erste mit einer Nachricht zu sein.

Aber nicht immer haben Mitteilungen das Etikett „Haltet die Druckerpressen an“. Für alle anderen geht es grundsätzlich um Aufmerksamkeit und Wahrnehmung aus einer schier unüberschaubaren Menge an Material, das ein Journalist zu sichten hat.

Mittagspausen, Sonntage, Ferien, Freitagnachmittag…
Es gibt während des Tages, der Woche, des Jahres genügend Zeiten, in denen aktuelles Material seltener ist. Gerade in diesen Phasen werden Pressetexte als Ideengeber und Recherchegrundlage gut wahrgenommen.

Wem die Stunde schlägt…
Eigentlich banal, aber häufig wirksam. Versandzeitpunkte müssen nicht zu vollen Stunden gesetzt werden.

In den frühen Morgenstunden (3 – 7 Uhr) werden Radiobeiträge produziert. Wenn Inhalte für dieses Medium geeignet sind, sollte in der Zeit zwischen einer Viertelstunde nach und einer Viertelstunde vor der vollen Stunde verbreitet werden.

Etwas später (7 – 9 Uhr), aber meist vor Börsenbeginn schlägt die Stunde der Finanz- und Wirtschaftberichterstattung. Wer hier nicht mit Zahlen Daten, Fakten aufwarten kann, geht leicht unter.

Wenn nicht gerade ein Tsunami droht oder die Nato in Libyen einmarschiert ist die Chance der Wahrnehmung – beginnend mit den frühen Vormittagsstunden bis zum Nachmittag – recht gut.

Die Fotos aus dem Geschäftsbericht: Eine Ressource für die Pressearbeit

Frank Schleicher von Frank Schleicher
Produktmanager OBS - über Fotografie & Infografik als PR-Tool sowie das allg. Bildgeschäft
Donnerstag, 10. März 2011 um 09:41 Uhr | 1 Kommentar

Nicht nur zur Illustration des Geschäftsberichtes, sondern auch als Pressebild geeignet: Unternehmensfoto der K+S Aktiengesellschaft

Aktiengesellschaften und andere Großunternehmen treiben oft einen erheblichen Aufwand, um ihre Geschäftsberichte mit hochwertigen Fotos und Infografiken attraktiv zu gestalten. Warum diese ohnehin im Unternehmen vorhandenen Bilder nicht auch für Pressearbeit nutzen und als honorarfreie Pressefotos den Medien zur Verfügung stellen?

Das  in Geschäftsberichten publizierte Bildmaterial ist ein Pfund, mit dem sich auch in der Pressearbeit wuchern lässt. In den Wirtschaftsredaktionen entsteht regelmäßig Bedarf an aktuellen Pressebildern, wenn Unternehmen ihre Geschäftszahlen veröffentlichen. Steht zu den Unternehmensnachrichten attraktives Bildmaterial zur Verfügung, steigt auf Seiten vieler Redaktionen auch die Bereitschaft, ausführlicher und an prominenterer Stelle zu berichten.

In Unternehmenpublikationen werden Journalisten mitunter auf Fotos aufmerksam, die sie dann gern auch für ihre Berichterstattung nutzen würden. Ein Ärgernis aus Sicht vieler (Foto-)Redakteure: Sie haben meist keinen schnellen Zugriff auf dieses Bildmaterial.
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