Produkt-PR über facebook & Co. – Warum wir sind, wo wir sind
Ein immer wieder gerne zitierter Satz lautet, „Wenn die Nachricht wichtig genug ist, wird sie den Empfänger schon erreichen”. Was zunächst wie eine Binsenweisheit klingt, ist eine der treffendsten Beschreibungen dessen, was in der Verbreitung von Informationen über das Internet heute passiert. Zielgruppen sind zunehmend fragmentiert und bewegen sich auf Plattformen, die man möglicherweise gar nicht auf dem Zettel hatte.
Das gilt natürlich auch für uns und die Informationen, mit denen wir Kunden, Interessenten oder potenzielle Kooperationspartner versorgen. Wir fragten uns in der ersten Jahreshälfte, wie wir die Kommunikation rund um das Thema Multimedia in der Unternehmenskommunikation nachhaltiger gestalten können. Wichtig war uns dabei, unser Angebot in den Gesamtkontext Bewegtbild und Audio im Internet einzuordnen. Daher wollten wir nicht nur über unsere Produkte und Angebote, sondern auch über best practice Beispiele aus allen Bereichen der Multimedia im Web sprechen. Die Kommunikation sollte keine Einbahnstraße sein, sondern auch einen Rückkanal öffnen.
Als Kommunikationsplattformen setzen wir zunächst auf facebook, XING und twitter, da die Handhabung im Büroalltag gut zu bewältigen ist und sich diese Plattformen gut in unsere Arbeitsabläufe passen. Dabei grenzen wir die Plattformen XING und facebook klar thematisch voneinander ab: facebook ist für uns eine Plattform, auf der wir zum einen unsere Angebote präsentieren, zum anderen auf Einsätze von Multimedia oder Themen rund um Multimedia im Web hinweisen, die uns beispielhaft und wegweisend erscheinen. XING ist für uns das Netzwerk, um Fachthemen zu diskutieren.
Ein wichtiges Lernergebnis für uns war, dass sich die Kommunikation auf diesen Plattformen nicht von alleine entwickelt, sondern gezielt bearbeitet werden muss. Wir haben aber auch festgestellt, dass wir über diese Plattformen Kontakte erreichen, die wir bisher nicht erreicht haben.
Präsenz in sozialen Netzwerken ist kein muss für jedes Unternehmen oder jeden Produktbereich. Für uns ist es der richtige Weg. Es ist ein Weg, der aktiv gegangen werden muss. Und es ist ein Weg mit mehreren Fahrbahnen. Aber nur, wenn man es als Unternehmen selbst ausprobiert wird man lernen können, welche Seite des Weges die richtige ist.