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04. Februar 2012
Petra Urban

Petra Urban

Teamleiterin media workshop - über Fortbildung und Trends in der Kommunikation
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Kommunikation verändert sich rasant und permanent. Sich mit Trends vertraut zu machen und für sich die richtigen Wege zu finden, macht Spaß, bildet und gibt Sicherheit. quotes up

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Topthema bei Fortbildung: Online-PR und Social Media

von Petra Urban
Donnerstag, 05 August 2010 um 08:37 Uhr | 3 Kommentare

Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor: Internetbefragung zu Aus- und Weiterbildung in der Kommunkations- und PR-Branche.

Das ist ein eindeutiges Ergebnis: 70 Prozent der Agenturinhaber, Pressesprecher und PR-Fachleute sehen den größten Weiterbildungsbedarf immer noch bei Online-PR und Social Media. Das wundert nicht, da hier der größte Wandel in der Kommunikation stattfindet. Mit einigem Abstand folgen die klassischen Themenbereiche Strategische / Operative Planung (33,3 Prozent), Optimierung von Workflows und Qualität (22,6 Prozent) sowie Evaluation und Wertschöpfung (22,6 Prozent).

Mehr als 1.100 Branchenkenner haben bei der Blitzumfrage “Aus- und Weiterbildung in Kommunikation und PR” mitgemacht, die wir zusammen mit Faktenkontor im Juli durchgeführt haben. Das Votum für Online-PR und Social Media zeigt uns für die media workshops, dass wir mit dem Ausbau dieses Themenbereichs im aktuellen Programm genau richtig liegen und weitere Trends für die Zukunft aufgreifen werden.

Ebenfalls eindeutig: Es werden nach wie vor längere Fortbildungsformate bevorzugt. Zweitägige Seminare liegen mit 42,1 Prozent vorne. Ein Drittel der Befragten wünscht sich halb- bis eintägige Seminare (33,8 Prozent). Abendveranstaltungen von 2-3 Stunden stehen bei knapp einem Fünftel im Kurs (19,6 Prozent), während Webinare von 15,5 Prozent der PR-Schaffenden bevorzugt werden. Mit unseren Formaten der ein- und zweitägigen Seminare liegen wir somit richtig. Da es auch einen Bedarf gibt, sich über Vorträge fortzubilden, werden wir uns anschauen, ob wir dieses Format in unser Angebot übernehmen.

Wie viele PR-Verantwortliche eignen sich überhaupt Wissen durch den Besuch eines Seminars an? Das ist für uns als Seminaranbieter natürlich interessant zu erfahren. Insgesamt ist es fast jeder Dritte der Befragten (30,9 Prozent). Sachbearbeiter und Assistenten liegen hier mit 43,9 Prozent vorne, gefolgt von PR-Beratern (37,3 Prozent). Mehr als die Hälfte aller PR-Schaffenden eignet sich Wissen über Fachzeitschriften (57 Prozent) und durch Recherche im Internet (56,1 Prozent) an. Fachbücher studiert knapp ein Drittel, um neues Wissen zu erwerben (32 Prozent).

Spannend sind die Faktoren, die für die Bewilligung eines Seminarbesuchs ausschlaggebend sind. So sprechen sich 70,2 Prozent klar für den Preis als entscheidendes Kriterium für eine Genehmigung aus. Dabei überrascht es nicht, dass Geschäftsführer und Leiter Unternehmenskommunikation nicht ganz so stark auf den Preis achten müssen (61,5 Prozent) im Gegensatz zu PR-Beratern. Unter ihnen nennt mehr als jeder Dritte den Preis als wichtigstes Kriterium (77,7 Prozent). Doch der Preis entscheidet nicht alles: Als Seminaranbieter immer wieder an der Qualität zu arbeiten, lohnt sich auf jeden Fall. Mehr als die Hälfte gibt an, dass gute Erfahrungen mit dem Anbieter ausschlaggebend für die Genehmigung sind (53,3 Prozent). Auf Platz drei der Kriterien liegt die Dauer der Fortbildung (42,6 Prozent).

Passend zum Kriterium “Erfahrung mit dem Anbieter” geben fast zwei Drittel an, auf persönliche Empfehlungen zu hören, wenn sie sich über Fortbildungsangebote informieren (63 Prozent). Es ist damit das meist genannte Kriterium. Für Geschäftsführer und Leiter Unternehmenskommunikation, 72,2 Prozent, ist die Empfehlung anderer noch wichtiger, als für PR-Berater, Junior-Berater und Sachberarbeiter/Assistenten, von denen durchschnittlich 55 Prozent auf diese Quelle setzen. Logisch ist auch, dass sich in der Gruppe der Praktikanten und Volontäre drei Viertel über Empfehlungsgeber informieren (75,6 Prozent), da sie auch in Sachen Fortbildung auf die Erfahrung ihrer Kollegen vertrauen. Soziale Netzwerke und Blogs werden von dieser Gruppe häufiger als Informationsquelle genutzt als von den anderen Gruppen (34,1 Prozent). Allgemein rangieren Internet und Suchmaschinen unter allen befragten PR-Profis auf Platz zwei der Informationsquellen (61,3 Prozent).

Die Uni Leipzig steht an Platz Eins bei der Frage nach dem PR-Studiengang, der empfohlen werden kann. Jeder Fünfte (20,2 Prozent), unter Geschäftsführern und Leitern Unternehmenskommunikation sogar mehr als jeder Vierte (26,5 Prozent), empfiehlt den Studiengang “Master Communication Management” der sächsischen Uni. Auf Platz zwei und drei folgen der “MBA Communication Leadership” der TU München (11,9 Prozent) und der “Master Kommunikationsmanagement” der Uni Hohenheim (10,2 Prozent).

Da wundert es nicht, dass auch die beiden Professoren der Uni Leipzig, Ansgar Zerfaß und Günter Bentele, die meisten Nennungen auf die Frage erhalten, wer für akademisch fundierte und zukunftsorientierte Forschung steht. Jeder Dritte empfiehlt Zerfaß (33,3 Prozent), dicht gefolgt von Bentele (29,6 Prozent). Auf dem Plätzen drei bis sechs folgen Claudia Mast von der Uni Hohenheim (20,6 Prozent), Miriam Meckel aus St. Gallen (16,8 Prozent), Peter Syzska aus Wien (11,6 Prozent) und Ulrike Röttger aus Münster (10,8 Prozent).

Fazit für uns:
Schön zu sehen, dass wir den Fortbildungsbedarf in Pressestellen und Kommunikations-Abteilungen inhaltlich und konzeptionell gut abdecken. Den Bereich Online-PR und Social Media werden wir auch zukünftig ausbauen und Seminare zu aktuellen Trends in der Kommunikation anbieten.

Und noch ein Ziel haben wir fest im Visier: Auch weiterhin dank guter Seminarqualität von Ihnen weiterempfohlen zu werden! Das versteht sich von selbst…

Untersuchungsdesign: Internetbefragung
Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte aus der Kommunikationsbranche Befragungszeitraum: 8. bis 20. Juli 2010
Teilnehmer: 1.121 Fach- und Führungskräfte aus PR- Agenturen und Pressestellen verschiedener Unternehmen. Die Ergebnisse sind auf eine Nachkommastelle gerundet.

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