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02. September 2010
Jens Petersen

Jens Petersen

Leiter Unternehmenskommunikation - über PR 2.0, moderne Pressearbeit und eigene Projekte
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Was wir heute im Internet erleben, ist vergleichbar mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Umbruch durch die Erfindung des Buchdrucks: Spannend, herausfordernd und voller Überraschungen. Freuen wir uns, dass wir mittendrin sind! quotes up

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Medien-Trendmonitor: Nerv der Journalisten getroffen

von Jens Petersen
Donnerstag, 04 März 2010 um 18:02 Uhr | 1 Kommentar

Schöne Überraschung heute: Schon mehr als 2.200 Journalisten haben an unserer Umfrage Medien-Trendmonitor teilgenommen. Der Titel “Journalismus in einem neuen Informationszeitalter” scheint die Stimmungslage in den Redaktionen ganz gut widerzuspiegeln. Die Umfrage wird voraussichtlich noch zwei Wochen offen sein. Erste Ergebnisse erwarte ich für Mitte April. Und damit Sie schon jetzt sehen, welche spannenden Informationen der aktuelle Medien-Trendmonitor liefern wird, hier der komplette Fragebogen:

1) Wie sind Sie als Journalist für die digitale Zukunft gerüstet?

sehr gut
gut
mittelmäßig
schlecht
sehr schlecht
weiß nicht

2) Wie sind die deutschen Verlage und Medienunternehmen für die digitale Zukunft gerüstet?

sehr gut
gut
mittelmäßig
schlecht
sehr schlecht
weiß nicht

3) Wie hat sich das Verhältnis zwischen Journalisten und Pressesprechern/PR-Fachleuten entwickelt?

sehr verbessert
verbessert
verschlechtert
sehr verschlechtert
weiß nicht

4) Mein Einkommen hat sich im letzten Jahr wie folgt entwickelt:

Plus 10 % und mehr
zwischen 2,5 % und 10 % Plus
zwischen 0,0 % und 2,5 % Plus
zwischen 0,0 % und 2,5 % Minus
z wischen 2,5 % und 10 % Minus
Minus 10 % und mehr
Keine Angabe

5) Welche drei Tätigkeiten und Fähigkeiten werden für Journalisten in Zukunft am meisten an Bedeutung gewinnen?

- Technisches Verständnis
- Investigative Recherche
- Kommunikation mit Lesern, Hörern, Zuschauern
- Paralleles Arbeiten für Print, Web, SMS, Mobil und anderes
- Schnelles Arbeiten
- Beherrschung der modernen Internetkommunikation (“Web 2.0″)
- Journalistisches “Handwerk”
- Eigen-PR (Bloggen, Kongresse, TV-Shows)
- Engagement in Journalisten-Organisationen
- Kaufmännische Sichtweise auf Journalismus
- Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen
- Weiß nicht

6) Welche Relevanz hat Social Media insgesamt für die journalistische Arbeit?

- sehr hohe Relevanz
- hohe Relevanz
- geringe Relevanz
- gar keine Relevanz
- weiß nicht

7) Welche drei Social Media-Dienste nutzen Sie persönlich am meisten für Ihre Arbeit? (Höchstens drei Antworten)
- Twitter
- Facebook
- Xing
- LinkedIn
- Studi/Schüler/MeinVZ
- Youtube
- Sevenload
- Flickr
- Picasa
- Delicious
- Mister Wong
- Slideshare
- Scripd
- keins davon
- weiß nicht

8. Wenn es Google nicht geben würde, würden Verlage und andere Medienunternehmen dann heute erfolgreicher arbeiten?

- ja
- nein
- weiß nicht

9) Was ist die größte Herausforderung für den etablierten Journalismus?

- Abkehr junger Menschen vom sog. Qualitätsjournalismus
- Etablierung profitabler Erlösmodelle im Internet
- Konkurrenz durch branchenfremde Player wie Google und Social Media
- Mobiles Internet
- Verlust der Gatekeeper-Funktion
- Weiß nicht

10) Was sind die drei größten Gefahren für den etablierten Journalismus?

- Outsourcing von Redaktionen
- Schlechte Ausbildung der Nachwuchsredakteure
- Das Internet insgesamt
- Leser / Hörer / Zuschauer werden immer älter
- überzogene Renditeforderungen (Hedgefonds)
- Sinkende Auflagen / Zuschauerzahlen
- Social Media
- Abkehr der jüngeren Generation vom Qualitätsjournalismus
- Unfexibilität der Journalisten selbst
- Weiss nicht

11) Wie wird sich der klassische Journalismus bis 2020 entwickeln?

- Print wird drastisch an Bedeutung verloren haben
ja, nein, weiss nicht
- Es wird deutlich weniger Journalisten geben
ja, nein, weiss nicht
- Zahlreiche heutige Tageszeitungen werden nicht mehr erscheinen
ja, nein, weiss nicht
- Journalistische Produkte werden für den Leser deutlich teurer sein
ja, nein, weiss nicht
- Der Journalismus hat die Herausforderungen des Internets erfolgreich
gemeistert und steht besser da als heute
ja, nein, weiss nicht

12) Welche Chancen sehen Sie grundsätzlich für Paid Content Modelle, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein?

- sehr gute
- gute
- mittelmäßige
- schlechte
- keine
- weiß nicht

13) Was sind die größten Hürden für erfolgreiche Paid Content Modelle?

- Technisch unausgereifte Abwicklung
- Weit verbreitete Umsonst-Mentalität im Internet
- Ältere Leser werden nicht umsteigen
- Keine erfolgreichen Beispiele bisher
- Probleme mit der Vergütung der Autoren
- Wenig Verweise auf Bezahlinhalte durch Suchmaschinen
- Konkurrenz durch Umsonst-Anbieter
- weiß nicht

14) Welche Online-Nachrichten beobachten Sie für Ihre redaktionelle Berichterstattung?

- Nachrichtenportale (z.B. spiegel.de)
- Online-Newsletter
- Blogs
- Twitter
- andere Social Media-Angebote
- nichts davon

15) Für welche Zwecke setzen Sie Internet-Videos bei der Recherche ein?

- Sich ein Bild machen von Personen
- Produkte oder Dienstleistungen verstehen
- Unternehmen oder Organisation kennenlernen
- Im Original sehen, was Menschen zu bestimmten Themen sagen
- Events oder PKs verfolgen (Streaming)
- gar nicht
- Weiß nicht

16) Wenn Ihre Redaktion Videos produziert oder veröffentlicht, auf welche Quellen greifen die Redakteure dann zurück?
- Footage
- Vorproduzierte Statements/Interviews
- Teile von fertigen Beiträgen
- Fertige Beiträge
- Wir produzieren oder veröffentlichen keine Videos
- Weiß nicht

17) Wenn Sie die Wahl hätten, würden Sie heute noch einmal die journalistische Laufbahn einschlagen?

- ja
- würde ich mir gut überlegen
- eher nicht
- auf keinen Fall
- weiß nicht

18) Welches Smartphone nutzen Sie für Ihre Arbeit?
- Blackberry
- iPhone
- Anderes
- Gar keins
- weiß nicht

Falls Sie, werte Leserinnen und Leser, Journalist bzw. Journalistin sind, und an der Umfrage teilnehmen wollen, dann sende ich Ihnen gerne den entsprechenden Link zu. Einfach im Kommentarfeld vermerken oder Mail an petersen@newsaktuell.de

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