Video und Markenbildung bei Verlagen, Teil 2
Das Thema “Eigenproduktion”, von dem hier schon die Rede war, findet im MEEDIA-Artikel von Stefan Winterbauer eine interessante Fortsetzung. Vielen Dank an meine Kollegin Ilona Aziz für den Hinweis. Die Strategie der Verlage erinnert an das englische Sprichwort vom Kuchen, den man behalten und gleichzeitig essen will. Ich halte das für eine Übergangsphase im Malefitz-Spiel zwischen Verlagen und öffentlich-rechtlichen TV Sendern. Wie im Brettspiel sucht man sich zeitweise Verbündete, um einem dritten Mitspieler den Weg zum Ziel zu verbauen. Sobald man sich dann einigermaßen freigeschwommen hat, geht die Klopperei wieder los. Auf die Dauer führt für die Verlage an der Übertragung der eigenen Marke ins Bewegtbild nichts vorbei. In diesem Sinne hoffe ich, dass sich die am Ende des Artikels entstandene Diskussion noch weiter fortsetzt.